WeGo führt „Horse-Sharing“ als neue Mobilitätslösung in den Niederlanden und Deutschland ein

WeGo introduceert “deelpaarden” als nieuwe mobiliteitsoplossing in Nederland en Duitsland

WeGo führt Horse-Sharing als neue Mobilitätslösung in den Niederlanden und Deutschland ein

AMSTERDAM/KAISERSLAUTERN, 1. April 2022 – Der Mobilitätslösung-Anbieter WeGo entwickelt für die niederländische und die deutsche Regierung Pläne, um „Horse-Sharing“ in Kleinstädten und Dörfern in beiden Ländern zu ermöglichen. Die Sharing-Pferde werden an sogenannten „grünen Mobility Hubs“ bereitgestellt und sollen bestehende Mobilitätslösungen, wie öffentliche Verkehrsmittel, Taxen und Carsharing-Fahrzeuge, zusätzlich ergänzen.

Nachhaltige Mobilität

Letztes Jahr wurde WeGo von einem Think Tank des niederländischen und deutschen Amts für Umweltinfrastruktur angesprochen, der sich mit Fragen rund um nachhaltige Mobilität beschäftigt. Das in Amsterdam ansässige Unternehmen wurde gebeten, sich Gedanken darüber zu machen, wie Mobilität in Kleinstädten und Gemeinden nachhaltiger gestaltet werden kann.

„Wir spielten schon seit einiger Zeit mit der Idee eines Horse-Sharing Konzepts“, sagt WeGo-CEO Peter de Jong. „Um eine solch besondere Form der Mobilität zu realisieren, braucht man allerdings die Unterstützung und Hilfe der Regierung. Wir stellten dem Amt für Umweltinfrastruktur drei Ideen vor. Von unserer innovativen Horse-Sharing Idee waren sie begeistert. Wir freuen uns sehr, dass wir die Idee nun weiterentwickeln können“, so de Jong.

Back to Basics

Der deutsch-niederländische Think Tank befragt seit Jahren Einwohner und Unternehmen zu ihren Ansichten und Bedürfnissen in Bezug auf Mobilität. Den Forschern zufolge hat die Pandemie diese Bedürfnisse erheblich verändert: Menschen wollen weniger hektisch durchs Leben gehen, „Back to basics“ – weniger Geld für Mobilität ausgeben müssen und sich nachhaltiger bewegen – ist der Wunsch vieler.

De Jong: „Das Pferd als Transportmittel passt perfekt zu diesen Bedürfnissen. Neben den Vorteilen für die Umwelt bringt der Transport mit einem Pferd die Menschen wieder näher an die Natur heran, und bietet ein besonderes Erlebnis. Außerdem sind die Sharing-Pferde gerade jetzt eine finanziell attraktive Alternative zum Kraftstoff betriebenen Auto – vor allem wenn man die aktuellen Spritpreise in Betracht zieht.“

Grüne Mobility Hubs

Lokale Behörden in den Niederlanden und in Deutschland planen die Ausweisung von Standorten für das Horse-Sharing Konzept. Dies soll hauptsächlich an bestehenden Mobility Hubs, wie Bus- und Bahnhöfen umgesetzt werden. Die Pferde werden auf extra angelegten Wiesen platziert, denn das Wohl des Tieres steht selbstverständlich im Vordergrund.
Reisende können in der WeGo-App sehen, ob Sharing-Pferde verfügbar sind und diese direkt über die App buchen. Sie nutzen die App auch, um das Kettenschloss zu öffnen, mit dem die Tiere am Zaun sicher angeleint sind. Anschließend bringt der Reisende das Tier an der Kette zurück auf die Wiese.

Pimp My Ride

Die vorgeschlagenen Pläne wurden von verschiedenen Seiten mit Begeisterung angenommen und auch schon international kommuniziert. Besonderen Anklang fand das Pilot Projekt bei dem Produzenten John Smith, der amerikanischen Reality-Show „Pimp My Ride“.

Der Produzent meldete sich bei WeGo und bot an das Projekt marketingtechnisch zu unterstützen. „Als ich von dem Projekt hörte, war sofort klar, dass ich WeGo bei der Umsetzung unterstützen möchte. Mit dem Titel „Pimp My Horse“ starte ich eine Neuauflage unserer erfolgreichen Sendung, denn ich denke, dass gerade auch in Nordamerika „grüne Mobilität“ vorangetrieben werden sollte. Nachhaltige Mobilität ist die Mobilität der Zukunft!“, erklärt John Smith.

„Besonderen Augenmerk wird auf die Ausstattung der Pferde gelegt. Ein bequemer Sattle für maximalen Komfort des Reiters, mit genügend Möglichkeiten um Gepäck zu transportieren stehen für uns im Vordergrund. Weiterhin wollen wir auch die Futternäpfe und Tränken der Sharing-Pferde ansprechend gestalten. Ich bin davon überzeugt, dass das Projekt zu einem großen Erfolg wird“, so Smith weiter.

Die Reality-Show hat sich außerdem bereit erklärt, die ersten 20 Standorte in den Niederlanden und Deutschland finanziell zu unterstützen. Die grünen Mobility Hubs sollten im vierten Quartal dieses Jahres verfügbar sein.

 

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